Bildquelle: Shirley Suarez

70 Jahre KKO - Jubiläumskonzert

Schloss Mannheim, Rittersaal

Highlights der Spielzeit 2019/20 waren Mozarts c-Moll-Messe mit Kent Nagano in der Elbphilharmonie Hamburg, Konzerte mit dem Los Angeles Chamber Orchestra, ihre Debüts in der Carnegie Hall (H-moll- Messe mit Bernard Labadie und den Violons du Roy) und am Opernhaus Zürich als Ännchen (Freischütz).

Coronabedingt mussten ihre Debüts bei den Los Angeles Philharmonic und dem Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya mit Haydns Schöpfung ausfallen.​

Lydia Teuscher war Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, wo sie u.a. Rollen wie Gretel, Pamina, Susanna, Ännchen, Hirt (Tannhäuser) und Valencienne sang.

Lyrischen Hauptrollen führten sie an die Bayerische Staatsoper, die Staatsoper unter den Linden, das Opernhaus Zürich, das Bolshoi Theater, zum Glyndebourne Festival, zum Festival d'Aix-en-Provence, zur Mozartwoche Salzburg, an die Komische Oper Berlin, zum Staatstheater Karlsruhe, zum Lincoln Center New York und zum Hyogo Perfoming Arts Center in Japan.

Sie arbeitet mit Wolfgang Brunner | Seiji Ozawa | Daniel Harding | Kent Nagano | René Jacobs | David Zinman | Robin Ticciati | Axel Kober | Giovanni Antonini | Jonathan Nott | Asher Fish | Masaaki Susuki | Bernard Labadie | Sir Roger Norrington | Ton Koopmann | Andrew Parrot | Jérémie Rhorer | Emmanuelle Haïm | Sylvain Cambreling | Manfred Honeck | Trevor Pinnock | Gianandrea Noseda​

Als Solistin im Konzert erhielt sie Einladungen zum Concertgebouworkest, Chicago Symphony Orchestra, Deutsches Symphonie- Orchester Berlin, London Symphony Orchestra,

Akademie für Alte Musik Berlin, San Francisco Symphony Orchestra, Kammerphilharmonie Bremen, St. Louis Symphony Orchestra,le Concert d´Astrée, Les Violons du Roy, Scottish Chamber Orchestra, Orchestra of St. Lukes, Tokyo Symphony Orchestra, Münchner Rundfunkorchester, Münchner Kammerorchester, und zum Hamburgischen Staatsorchester.​

Wichtige Stationen mit Liederabenden und Kammermusik waren die Wigmore Hall, das Klavierfestival Ruhr, Kammermusikkonzerte des BR Symphonie Orchesters, der Kennedy Center Washington, das Festival Salon-de-Provence, Rheingau- Musik Festival,und zahlreiche weitere Festivals im In- und Ausland. Zu ihren Klavier,- und Kammermusikpartnern*innen gehören Roger Vignole, Juliane Ruf, Angela Hewlett, Graham Johnson und das Münchner Streichquartett.

Eine umfassende Discographie (Oper, Konzert und Lied) belegt ihr breit gefächertes Repertoire.

Paul Meyer zählt nicht nur zu den herausragenden Klarinettisten weltweit und konzertiert regelmäßig mit den großen Orchestern in Europa und den USA, in Fernost und Australien, seit 1988 ist er parallel zu seiner solistischen Karriere auch international als Dirigent tätig. Er ist Gründer des Orchestre de Chambre d'Alsace, war Assistent von John Crewe beim Northern Junior Philharmonic in England und wurde 2007 von Myung Whun Chung zum „Associate Chief Conductor" des Seoul Philharmonic Orchestra ernannt, dessen internationales Profil er vor allem mit französischem Repertoire und Werken von Roussel, Dukas und Saint-Saëns prägte. Paul Meyer ist Mitbegründer der dortigen Orchesterakademie für junge Nachwuchs-künstlerinnen- und künstler. Von 2009 bis 2012 war Paul Meyer Chefdirigent des Tokyo Kosei Wind Orchestra und arbeitet seither mit namhaften Orchestern wie dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orchestre Philharmonique de Nice, l'Orchestre National de Bordeaux, den Hamburger Sinfonikern, dem Royal Flemish Philharmonik, Tokyo Philharmonic Orchestra, Danish Symphony Orchestra oder auch dem China Philharmonic. Sein bisheriges künstlerisches Schaffen ist auf mehr als 50 CD-Einspielungen bei führenden Labels dokumentiert, darunter DGG, Sony, RCA, EMI und Virgin; hierfür wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeich-net wie z.B. Fono-Forum, Diapason d'Or, Choc du Monde de la Musique, Gramophon und Grammy Awards. Nennenswert sind für uns vor allem seine Einspielungen als Dirigent mit der Camerata Padova (Klavierkonzerte von Mozart und Haydn mit JM Luisada), mit dem Royal Philharmonique de Liège (Werke von Darius Milhaud) dem Brussels Philharmonic (Werke von Corigliano & Carter), mit der Staatskapelle Weimar (Cellokonzert Elgar & Walton) sowie Hornkonzerte verschiedener Epochen mit dem Stuttgarter Kammerorchester und die hocherfolgreiche CD „Bolero de Meyer" mit dem Tokyo Kosei Orchestra. Preisgekrönt ist seine Reihe von Play & Conduct-Einspielungen mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne.
In der Reihe der von Paul Meyer bisher dirigierten Kammerorchester seien hier nur folgende genannt: Orchestre de Chambre de Paris, Scottish Chamber Orchestra, English Chamber Orchestra, Stockholm Cham-ber Orchestra, Prague Philharmonia, Prager Kammerorchester, Sinfonia Varsovia, Stuttgarter Kammerorchester sowie das Münchner Kammerorchester.
2012 verlieh der französische Staat Paul Meyer für seine bisherigen musikalischen Verdienste die höchste kulturelle Auszeichnung des „Commandeur de l'Ordre des Arts et des Lettres".
Im Herbst 2018 wurde Paul Meyer einstimmig in der Nachfolge von Johannes Schlaefli zum neuen Chefdirigenten des Kurpfälzischen Kammerorchesters gewählt, in dessen Händen nun ab der Spielzeit 2019/2020 die künstlerische Entwicklung des traditionsreichen Klangkörpers liegen wird.

26. Juni 2022
Sonntag 18:00 Uhr

Johann Stamitz (1717-1757)
Sinfonia Pastorale D-Dur op. 4, Nr. 2

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
"Ruhe sanft, mein holdes Leben" aus "Zaide" KV 344
"Se il padre perdei" aus "Idomeneo" KV 366

Wolfgang Hofmann (1922-2003)
Concerto jubilate

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
"Voi avete un cor fedele" KV 217
"Non piu - Tutti ascoltai, non temer amato bene" KV 490

Franz Schubert (1797-1828)
5. Sinfonie B-Dur D 485