Matthias Ziegler Bildquelle: Niklaus Strauss

2. Mannheimer Schlosskonzert

Schloss Mannheim, Rittersaal

Matthias Ziegler ist einer der vielseitigsten und innovativsten Flötisten seiner Generation. Sein Engagement gilt gleichermassen der „traditionellen" Flötenliteratur wie auch der zeitgenössischen komponierten und improvisierten Musik
Entsprechend vielfältig ist seine Konzerttätigkeit: Solo-Auftritte mit seinen selber entwickelten Spezialinstrumenten, Konzerte mit dem Perkussionisten Pierre Favre, Auftritte mit George Gruntz, Tourneen mit dem amerikanischen Bassisten Mark Dresser sowie Mitwirkung beim Collegium Novum Zürich.
Konzertreisen führten ihn in die USA, nach Japan, Australien, Südamerika und Israel. Zahlreiche CD-Aufnahmen auf den Gebieten des Jazz und der klassischen Musik dokumentieren seine breitgefächerten musikalischen Interessen.
Matthias Ziegler ist Professor für Querflöte und Improvisation an der Zürcher Hochschule der Künste. Innerhalb eines SNF-Forschungsprojektes entwickelt er neue Konzertformen über Internet. Auf der Suche nach neuen Klängen hat er das expressive Potential der herkömmlichen Flöte und der elektroakustisch verstärkten Kontrabassflöte enorm erweitert. Inspiriert von der neuartigen Klangwelt dieser Instrumente haben Komponisten wie die Schweizer Michael Jarrell, George Gruntz und Mathias Rüegg, der Tadschike Benjamin Yusupov und der Amerikaner Mark Dresser für Matthias Ziegler Flötenkonzerte geschrieben.
Matthias Ziegler spielt eine Vierteltonflöte mit "Brannen-Kingma System" eine Alt- und Bassflöte von Eva Kingma (Holland), eine Kontrabassflöte von Kotato & Fukushima (Japan) sowie die von ihm selber entwickelte Matusi Flute.

Johannes Schlaefli, neuer Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Collegium Musicum Basel, leitet als Professor für Orchesterleitung an der Zürcher Hochschule der Künste eine der weltweit renommiertesten Dirigierklassen. Zudem betreut er noch bis Sommer 2019 das Kurpfälzische Kammerorchester Mannheim als Chefdirigent.
Als Dirigierlehrer ist Schlaefli international sehr gefragt und gibt Kurse zum Beispiel an der Juilliard School New York, der Sibelius Akademie Helsinki oder beim City of Birmingham Symphony Orchestra. Bei der Conducting Academy des Menuhin Festivals Gstaad arbeitet er im Sommer als «Head of Teaching» und hat als Gastprofessor an den Musikhochschulen in Wien, Berlin, Leipzig, Hamburg oder Manchester unterrichtet. Eine regelmässige Zusammenarbeit als Kursleiter und Juror verbindet ihn auch mit dem Dirigentenforum des Deutschen Musikrates.
Johannes Schlaefli beendete sein Studium als Oboist an der Musikakademie Basel im Jahre 1984 mit Auszeichnung. Mit der Zeit entwickelte sich das Dirigieren zu seiner Haupttätigkeit. Stark beeinflusst wurde er in der Zusammenarbeit und in Kursen von Dirigenten wie Mario Venzago, Leonard Bernstein, David Zinman oder Bernard Haitink.
Als Dirigent stand Schlaefli an der Spitze des damaligen Kammerorchesters «Serenata» Basel, dem heutigen KOB und leitete dieses in den ersten 15 Jahren seines Bestehens; später betreute er das Berner Kammerorchester bevor er in Mannheim zum Chefdirigenten gewählt wurde. Ausserdem betreut er das Alumni-Sinfonieorchester Zürich und das Akademische Kammerorchester Zürich. Als Gastdirigent leitete er zahlreiche Orchester wie zum Beispiel das Tonhalleorchester Zürich, die Hong Kong Sinfonietta, das Indianapolis Chamber Orchestra, das Zürcher Kammerorchester, das Orchester Sao Paulo, das Münchner Rundfunkorchester, das Orchestra della Svizzera Italiana, die Prag Philharmonia und viele andere mehr. Zusammen mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester produzierte er CD-Aufnahmen für die Labels «cpo», «ARS» und «OehmsClassics».

26. Oktober 2019
Samstag 19:00 Uhr
Konzerteinführung um 18:15 Uhr
27. Oktober 2019
Sonntag 18:00 Uhr
Konzerteinführung um 17:15 Uhr

»Helles Blau ... Flöte ...«

 

Béla Bartók (1881–1945)
Rumänische Volkstänze

Ludwig August Lebrun (1752–1790)
Konzert für Flöte und Streicher

Benjamin Yusupov (*1962)
„Nola" für verschiedene Bass- und Kontrabassflöten und Streichorchester

Joseph Haydn (1732–1809)
Sinfonie Nr. 64 A-Dur Hob. I:64