Bildquelle: Karine Péron Le Ouay

3. Mannheimer Schlosskonzert

Schloss Mannheim, Rittersaal

David Guerrier begann im Alter von sieben Jahren mit dem Trompetenstudium und schloss sein Studium im Juni 2000 mit einem 1 Preis ab. Außerdem studierte er Horn am CNSM in Lyon.

David Guerrier absolvierte seine musikalische Ausbildung im European Union Youth Orchestra 1999 bei Sir Colin Davis und Bernard Haitink und im Jahr 2000 bei Vladimir Ashkenazy sowie im Juli 1999 an der 20th Century Music Academy bei Pierre Boulez und David Robertson.

Seitdem hatte er eine Reihe von Erfolgen: Beim Orchestre National de Bordeaux und Hans Graf in Bordeaux, bei den Folles Journées de Nantes, beim Orchestre National du Capitole de Toulouse, am Théâtre des Champs Elysées mit dem Kammerorchester Moskau. Seitdem ist er Gast des Ensembles Orchestral de Paris (John Nelson), der Philharmonie von Radio France (Christian Zacharias und Diego Matheuz), des Orchestre National de France (Yoel Levi und Kurt Masur), Les Siècles (François-Xavier Roth, den Orchestern von Lille (Thierry Fischer und Theodor Guschlbauer), Lyon (Hugh Wolff und Jun Märkl), Marseille und Pau, des Ensembles Matheus (Jean-Christophe Spinosi), der Kammerphilharmonie und des Orchesters von Luxembourg und Barcelona (Emmanuel Krivine), NDR Hannover, das Orchester von Rio de Janeiro, die Wiener Symphoniker (Fedosseyev), das Euskadi Orchestra (Paul McCreesh), das Orchestre de la Suisse Romande / Marek Janowski, sowie Festivals in Saint-Denis, Straßburg, la Roque d'Anthéron, La Grange de Meslay, Colmar, Radio -Frankreich und Montpellier, Schwarzenberg, Verbier, Rheingau. Im Dezember 2011 tourte er mit dem Verbier Festival Chamber Orchestra und Martha Argerich durch Europa.

David Guerrier erhielt zahlreiche Auszeichnungen: im Oktober 2000 den ersten Preis des Internationalen Wettbewerbs Maurice André (in Paris) und im September 2001 den ersten Preis des Internationalen Wettbewerbs Philys Jones (in Guebwiller) mit dem Brass Quintet Turbulences. Im Januar 2003 erhielt er bei der Midem in Cannes den AFAA-Preis (Französische Vereinigung für künstlerische Aktion) und in New York den „Young Concert Artists Auditions“-Preis. 2003 gewann er den ersten Preis beim Wettbewerb der ARD München. Der letzte, der den ersten Trompetenpreis gewann, war Maurice André. Er ist „Instrumental Solist of the Year“ bei den Victoires de la Musique 2004 und 2007.

Diskographie Virgin Classics / Erato: Septett von Camille Saint-Saëns ("Choc" / Le Monde de la Musique, Schallplatte des Monats / Grammophon) und Konzerte von Mozart (Vater und Sohn) für Horn und Trompete mit dem Paris Chamber Orchestra und John Nelson bei Virgin Classics. Chez Naïve: das Konzertstück für vier Hörner von Schumann mit La Chambre Philharmonique und Emmanuel Krivine.

Auf DVD, Schostakowitschs Konzert mit Martha Argerich und dem Verbier Festival Chamber Orchestra (Idéale Audience)

Er war Solohornist des Orchestre National de France und des Orchestre Philharmonique de Luxembourg. Er unterrichtet am CNSM in Lyon.

Paul Meyer zählt nicht nur zu den herausragenden Klarinettisten weltweit und konzertiert regelmäßig mit den großen Orchestern in Europa und den USA, in Fernost und Australien, seit 1988 ist er parallel zu seiner solistischen Karriere auch international als Dirigent tätig. Er ist Gründer des Orchestre de Chambre d'Alsace, war Assistent von John Crewe beim Northern Junior Philharmonic in England und wurde 2007 von Myung Whun Chung zum „Associate Chief Conductor" des Seoul Philharmonic Orchestra ernannt, dessen internationales Profil er vor allem mit französischem Repertoire und Werken von Roussel, Dukas und Saint-Saëns prägte. Paul Meyer ist Mitbegründer der dortigen Orchesterakademie für junge Nachwuchs-künstlerinnen- und künstler. Von 2009 bis 2012 war Paul Meyer Chefdirigent des Tokyo Kosei Wind Orchestra und arbeitet seither mit namhaften Orchestern wie dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orchestre Philharmonique de Nice, l'Orchestre National de Bordeaux, den Hamburger Sinfonikern, dem Royal Flemish Philharmonik, Tokyo Philharmonic Orchestra, Danish Symphony Orchestra oder auch dem China Philharmonic. Sein bisheriges künstlerisches Schaffen ist auf mehr als 50 CD-Einspielungen bei führenden Labels dokumentiert, darunter DGG, Sony, RCA, EMI und Virgin; hierfür wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeich-net wie z.B. Fono-Forum, Diapason d'Or, Choc du Monde de la Musique, Gramophon und Grammy Awards. Nennenswert sind für uns vor allem seine Einspielungen als Dirigent mit der Camerata Padova (Klavierkonzerte von Mozart und Haydn mit JM Luisada), mit dem Royal Philharmonique de Liège (Werke von Darius Milhaud) dem Brussels Philharmonic (Werke von Corigliano & Carter), mit der Staatskapelle Weimar (Cellokonzert Elgar & Walton) sowie Hornkonzerte verschiedener Epochen mit dem Stuttgarter Kammerorchester und die hocherfolgreiche CD „Bolero de Meyer" mit dem Tokyo Kosei Orchestra. Preisgekrönt ist seine Reihe von Play & Conduct-Einspielungen mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne.
In der Reihe der von Paul Meyer bisher dirigierten Kammerorchester seien hier nur folgende genannt: Orchestre de Chambre de Paris, Scottish Chamber Orchestra, English Chamber Orchestra, Stockholm Cham-ber Orchestra, Prague Philharmonia, Prager Kammerorchester, Sinfonia Varsovia, Stuttgarter Kammerorchester sowie das Münchner Kammerorchester.
2012 verlieh der französische Staat Paul Meyer für seine bisherigen musikalischen Verdienste die höchste kulturelle Auszeichnung des „Commandeur de l'Ordre des Arts et des Lettres".
Im Herbst 2018 wurde Paul Meyer einstimmig in der Nachfolge von Johannes Schlaefli zum neuen Chefdirigenten des Kurpfälzischen Kammerorchesters gewählt, in dessen Händen nun ab der Spielzeit 2019/2020 die künstlerische Entwicklung des traditionsreichen Klangkörpers liegt.

04. Dezember 2021
Samstag 19:00 Uhr
05. Dezember 2021
Sonntag 18:00 Uhr

"Brillanz..."

Michel Corrette (1707-1795)
Auszüge aus "Les six Symphonies de Noël"

Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Trompetenkonzert D-Dur

Félicien David (1810-1876)
Auszüge aus "Les quatre saisons"

Johann Baptist Georg Neruda (1708-1780)
Trompetenkonzert Es-Dur

Franz Xaver Richter (1709-1789)
Trompetenkonzert D-Dur

Franz Xaver Richter (1709-1789)
Sinfonie B-Dur