Julia Hagen Bildquelle: Neda Navaee

5. Mannheimer Schlosskonzert

Schloss Mannheim, Rittersaal

Die 1995 in Salzburg geborene Cellistin Julia Hagen begann im Alter von 5 Jahren ihren ersten Unterricht bei Detlef Mielke am Musikum Salzburg. Von 2007-2011 studierte sie an der Universität Mozarteum Salzburg bei Enrico Bronzi, anschließend an der Universität Wien bei Reinhard Latzko und setze von 2013 bis 2015 dort ihr Studium in der Klasse von Heinrich Schiff fort. Seit Herbst 2015 ist sie Studierende bei Prof. Jens Peter Maintz an der Universität der Künste in Berlin. Julia Hagen wurde ausgewählt, zwischen 2014-2016 als eine von sechs jungen Cellisten an der „Classe d'Excellence de Violoncelle" von Gautier Capucon teilzunehmen, was durch die Fondation Louis Vuitton ermöglicht wurde. Meisterkurse bei Gábor Takács-Nagy, Pamela Frank, Lawrence Power, Nobuko Imai, Torleif Thedéen, Laurence Lesser und Claudio Bohorquez runden ihre bisherige Ausbildung ab.
Mit 14 Jahren trat sie erstmals im Brucknerhaus Linz als Solistin mit dem Wiener Jeunesse Orchester auf, es folgten Konzerte in Italien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Belgien und Norwegen. Weiterhin konzertierte sie mit dem Orchestra della Valle d'Aosta, dem Quarta4-Orchester, dem Youth National Orchestra of Romania, dem Orchester Sinfonica Abruzzese, dem Orchestre Royal de chambre de Wallonie und dem RAI-OrchestraTorino und musizierte bei bedeutenden Festivals wie dem Beethovenfest Bonn, dem Allegro Vivo Festival, dem Diabelli Sommer, dem Piatti Festival, dem Festival d´Aix en Provence, dem Rencontres musicales d´Evian und den Musiktagen Mondsee, sowie im Wiener Konzerthaus und der Società dei concerti Trieste.
In der Saison 2017-2018 folgen ihre Debuts mit dem Wiener Kammerorchester unter Paul McCreesh, sowie in der Suntory Hall in Tokyo mit dem Metropolitan Symphony Orchestra. Des weiteren wird sie gemeinsam mit der Pianistin Annika Treutler eine ausgedehnte Tournee durch Österreich und beim Festival Sommets Musicaux in Gstaad spielen. Weitere kammermusikalische Projekte wird sie gemeinsam mit Stefan Vladar und Daniel Ottensamer bestreiten.
Julia Hagen war mehrfache erste Bundes- und Sonderpreisträgerin bei „Prima La Musica" (Solo und Kammermusik) und Gewinnerin des internationalen Cellowettbewerbs 2010 in Liezen. Im Sommer 2014 wurde ihr beim Internationalen Brahms-Wettbewerb der ESTA-Sonderpreis verliehen und im Oktober 2016 gewann sie den internationalen Cellowettbewerb Mazzacurati in Turin und erhielt zusätzlich den Publikumspreis. Im Sommer 2017 wurde ihr der Hajek-Boss-Wagner Kulturpreis verliehen. Die junge Cellistin war Teilnehmerin der Ozawa-Academy, sowie der Verbier-Festival-Academy, wo sie 2016 mit dem Nicolas-Firmenich-Preis als beste Nachwuchscellistin ausgezeichnet wurde. Sie war Teilnehmerin des kammermusikalischen Projekts „MMM" der Kronberg Academy eingeladen, sowie des Kammermusikprojekts der Wiener Philharmoniker in Salzburg.
Sie spielt ein Violoncello von Francesco Ruggieri (Cremona, 1684), welches ihr privat zur Verfügung gestellt wird.

07. März 2020
Samstag 19:00 Uhr
Konzerteinführung um 18:15 Uhr
08. März 2020
Sonntag 18:00 Uhr
Konzerteinführung um 17:15 Uhr

»Soiree am Hofe ...«

 

Franz Xaver Richter (1709–1789)
Adagio und Fuge g-Moll

Michael Haydn (1737–1806)
Violoncellokonzert B-Dur

Peter von Winter (1745–1825)
Concertino für Violoncello, Klarinette und Orchester

Carl Stamitz (1745–1801)
Sinfonia concertante D-Dur für Violine principale und Orchester op. 2, Nr. 2