Sophia Liu Bildquelle: Frances Marshall

1. Mannheimer Schlosskonzert

Rittersaal, Schloss Mannheim

Mit 17 Jahren entwickelt sich die kanadische Pianistin Sophia Liu rasch zu einer der faszinierendsten Künstlerinnen ihrer Generation. Lius „äußerst klarer, feinfühliger, raffinierter und fast übernatürlich fließender“ Anschlag (Le Monde) in Verbindung mit ihrer „phänomenalen Virtuosität“ (Bachtrack) hat das Publikum weltweit in seinen Bann gezogen und verzaubert.

Lius Saison 2025/26 beginnt mit ihrem Debüt beim NHK-Sinfonieorchester in Tokio und Osaka, wo sie unter der Leitung von Eva Ollikainen Saint-Saëns’ Klavierkonzert Nr. 2 aufführt. Weitere Höhepunkte der Saison sind Solokonzerte im Konzerthaus Berlin, beim Festival Radio France Occitanie in Montpellier, im Teatro La Fenice in Venedig, an der Opéra National de Lyon, bei den Tiroler Festspielen Erl, La Folle Journée in Nantes und Tokio, das Festival International de Piano de La Roque d’Anthéron, das Conservatorio Giuseppe Verdi in Turin, das Bologna Festival, die Chopin Society in Minnesota, die Portland Ovations, die Musashino Cultural Foundation und die Tokyo Yamaha Hall.

Als Solistin mit Orchester tritt Liu in der Saison 2025/26 unter anderem mit dem Vancouver Symphony Orchestra, dem Calgary Philharmonic Orchestra, dem Hawaii Symphony Orchestra und der Sinfonia Varsovia auf. Zu ihren jüngsten Auftritten zählen Konzerte mit dem Cleveland Orchestra, dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem Orchestre Philharmonique de Nice bei La Folle Journée de Nantes und dem Orchestre National de Cannes in La Roque d’Anthéron.

Zu den bisherigen Höhepunkten ihrer Konzerttätigkeit zählen Auftritte in der Fondation Louis Vuitton, in La Roque d’Anthéron, beim Internationalen Chopin-Klavierfestival in Duszniki Zdrój, beim Internationalen Festival „Chopin und sein Europa“ in Warschau, beim Festival La Grange de Meslay, in der Place des Arts in Montreal, im Nationaltheater und Konzertsaal in Taipeh sowie im National Kaohsiung Center for the Arts-Weiwuying.

Sophia Liu wurde in Shanghai geboren und wuchs in Japan auf, bis sie im Alter von 7 Jahren nach Montreal zog, um bei Dang Thai Son zu studieren. Liu hat zahlreiche Preise bei internationalen Klavierwettbewerben gewonnen, darunter den ersten Preis beim 18. Internationalen Klavierwettbewerb in Ettlingen, den ersten Preis beim Thomas & Evon Cooper International Competition sowie verschiedene Preise bei der ersten Ausgabe des Arturo Benedetti Michelangeli International Piano Competition. Im Oktober 2025 veröffentlichte Liu ihr erstes Studioalbum mit Soloklavierstücken, auf dem Liszts „Réminiscences de Norma“ und Chopins „Andante spianato et Grande Polonaise“ zu hören sind.

Paul Meyer zählt zu den herausragendsten Klarinettisten weltweit und konzertiert regelmäßig mit den großen Orchestern in Europa und den USA, in Fernost und Australien. Er ist Widmungsträger von über 20 Welturaufführungen, u. a. den Konzerten von Penderecki, Berio, Corigliano, Thierry Escaich, Qigang Chen oder Michael Jarrell, die Paul Meyer in Salzburg, Amsterdam oder Wien ins Leben rief und die seither im Repertoire sind.

Neben seiner solistischen Karriere ist Paul Meyer seit 1988 international als Dirigent tätig. Er ist Gründer des Orchestre de Chambre d’Alsace, war Assistent von John Carewe beim Northern Junior Philharmonic in England und wurde 2007 von Myung Whun Chung zum »Associate Chief Conductor« des Seoul Philharmonic Orchestra ernannt, dessen internationales Profil er vor allem mit französischem Repertoire und Werken von Roussel, Dukas und Saint-Saëns prägte. Paul Meyer ist Mitbegründer der dortigen Orchesterakademie für junge Nachwuchskünstler*innen. Von 2009 bis 2012 war Paul Meyer Chefdirigent des Tokyo Kosei Wind Orchestra und arbeitet seither mit namhaften Orchestern wie dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orchestre Philharmonique de Nice, l’Orchestre National de Bordeaux, den Hamburger Sinfonikern, dem Royal Flemish Philharmonik, Tokyo Philharmonic Orchestra, Danish Symphony Orchestra oder auch dem China Philharmonic Orchestra.

Sein bisheriges künstlerisches Schaffen ist auf mehr als 50 CD-Einspielungen bei führenden Labels dokumentiert, darunter DGG, Sony, RCA, EMI und Virgin; hierfür wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wie z.B. Fono-Forum, Diapason d’Or, Choc du Monde de la Musique, Gramophon und Grammy Awards. Nennenswert sind vor allem seine Einspielungen als Dirigent mit der Camerata Padova (Klavierkonzerte von Mozart und Haydn mit JM Luisada), mit dem Orchestra Philharmonique Royal de Liège (Werke von Darius Milhaud), dem Brussels Philharmonic (Werke von Corigliano & Carter), mit der Staatskapelle Weimar (Cellokonzert Elgar & Walton) sowie Hornkonzerte verschiedener Epochen mit dem Stuttgarter Kammerorchester und die hocherfolgreiche CD »Bolero de Meyer« mit dem Tokyo Kosei Orchestra. Preisgekrönt ist seine Reihe von Play-Conduct Einspielungen mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne.

In der Reihe der von Paul Meyer bisher dirigierten Kammerorchester sind u. a. folgende zu nennen: Orchestre de Chambre de Paris, Scottish Chamber Orchestra, English Chamber Orchestra, Stockholm Chamber Orchestra, Prague Philharmonia, Prager Kammerorchester, Sinfonia Varsovia, Stuttgarter Kammerorchester, Münchener Kammerorchester.

2012 verlieh der französische Staat Paul Meyer für seine bisherigen musikalischen Verdienste die höchste kulturelle Auszeichnung des »Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres«.

Seit der Spielzeit 2019 ı 2020 ist Paul Meyer in der Nachfolge von Johannes Schlaefli Chefdirigent des Kurpfälzischen Kammerorchesters.

26. September 2026
Samstag 19:00 Uhr
Konzerteinführung um 18:15 Uhr
27. September 2026
Sonntag 18:00 Uhr
Konzerteinführung um 17:15 Uhr

Gioachino Rossini (1792‒1868)
Ouvertüre zu "La scala di seta"

Ludwig van Beethoven (1770‒1827)
Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15

Ludwig van Beethoven (1770‒1827)
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

 

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