Éric Le Sage hat sich als berühmter Vertreter der französischen Klavierschule etabliert und wird regelmäßig für seinen sehr subtilen Klang, seinen echten Sinn für Struktur und poetische Phrasierung gerühmt. Bereits im Alter von 20 Jahren beschrieb ihn die Financial Times als „einen äußerst kultivierten Schüler der großen französischen Klaviertradition Schumanns“. Die Zeit lobte 2010 seine „ideale französische Klavierästhetik und Klarheit“
Éric Le Sage wird als Solist von Orchestern auf höchstem Niveau eingeladen, darunter das Los Angeles Philharmonic, Philadelphia Orchestra, Toronto Symphony Orchestra, Saint-Louis Symphony Orchestra, Konzerthausorchester Berlin, SWR Sinfonieorchester, Bremer Philharmoniker, Dresdner Philharmonie, Royal Scottish National Orchestra, Göteborg Symphony Orchestra, Rotterdam Philharmonic, NHK Symphony Orchestra, Yomiuri Nippon Symphony, Tokyo Metropolitan Orchestra, Münchner Kammer Orchester, Dresdner Philharmonie, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre National de Bordeaux-Aquitaine, Queensland Symphony Orchestra, Orchestre Métropolitain, Chamber Orchestra of Europe, mit Dirigenten wie Edo de Waart, Stéphane Denève, Pablo Gonzalez, Fabien Gabel, Sir Jeffrey Tate, François Leleux, Alexander Liebreich, Kazuki Yamada, Alondra de la Parra, Lionel Bringuier, François Leleux, Michael Stern, Leonardo García-Alarcón, Sir Simon Rattle und Yannick Nézet-Seguin.
Éric Le Sage gab Recitals und Kammermusikkonzerte in bedeutenden Konzertsälen auf der ganzen Welt, darunter die Wigmore Hall, die Suntory Hall, die Carnegie Hall, die Hamburger Laeiszhalle, die Pariser Philharmonie, das Théâtre des Champs-Elysées, Radio France, die Kölner Philharmonie, die Essener Philharmonie, die Dresdner Philharmonie, die Alte Oper in Frankfurt, das Concertgebouw in Amsterdam, die Schubertiade in Schwarzenberg, Salzburger Mozarteum, Ludwigsburger Festspiele, Prager Rudolfinium, Taipei National Concert Hall, Konzerthaus Wien, Luxemburger Philharmonie, Dublins Celebrity Series, Edinburgh International Festival, Düsseldorfer Tonhalle, La Roque d'Anthéron Festival, Potsdam Sanssouci, Brüsseler Bozar, Berliner Boulezsaal, Konzerthaus Berlin, Berliner Philharmonie.
Éric Le Sage hat zahlreiche Alben veröffentlicht, die alle von der Kritik gelobt und mehrfach ausgezeichnet wurden. Neben seinem weltberühmten Schumann-Zyklus, der 2010 mit dem renommierten Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde, sind weitere Meilensteine Francis Poulencs Gesamtwerk für Klavier (BMG, 1998), Faurés Gesamtwerk für Klavier und Brahms' Gesamtwerk für Kammermusik (B-Records, 2021).
Im Jahr 2022 erschienen zwei großartige Alben: ein Mozart-Album unter der Leitung seines langjährigen Bühnenpartners François Leleux und des Gävle Symphony Orchestra bei Alpha (Konzerte Nr. 17 und 24) und ein Solo-Album bei Sony Classical mit seltenem französischem Repertoire vom Beginn des 20. Jahrhunderts.
In den letzten Jahren hat Éric Le Sage die gesamten Nocturnes von Fauré auf Alpha (2019) und die letzten 3 Sonaten von Beethoven (2014) veröffentlicht.
Weitere aktuelle Kammermusikaufnahmen umfassen die Zusammenarbeit mit Künstlern wie dem Tenor Julian Pregardien für ein Schumann-Album (2019) oder Emmanuel Pahud, Paul Meyer, Daishin Kashimoto, Aurélien Pascal und anderen für Alben mit Repertoire aus dem Wien um 1900 und Werken von Nino Rota.
Als echter Liebhaber der Kammermusik spielt Eric regelmäßig mit Freunden wie Emmanuel Pahud, Paul Meyer, Quatuor Ebène, François Leleux, Jean-Guihen Queyras, les Vents Français, François Salque, Lise Berthaud, Daishin Kashimoto, Claudio Bohorquez, Julian Prégardien, Sandrine Piau, Olivier Latry und vielen anderen Musikern.
Der in Aix-en-Provence geborene Eric Le Sage war Preisträger großer internationaler Wettbewerbe wie 1985 in Porto und 1989 beim Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau. Im selben Jahr war er Preisträger des internationalen Wettbewerbs von Leeds, der ihm die Möglichkeit gab, unter der Leitung von Sir Simon Rattle aufzutreten.
Eric Le Sage ist Professor an der Hochschule für Musik in Freiburg, Deutschland.
Paul Meyer zählt nicht nur zu den herausragenden Klarinettisten weltweit und konzertiert regelmäßig mit den großen Orchestern in Europa und den USA, in Fernost und Australien, seit 1988 ist er parallel zu seiner solistischen Karriere auch international als Dirigent tätig. Er ist Gründer des Orchestre de Chambre d'Alsace, war Assistent von John Crewe beim Northern Junior Philharmonic in England und wurde 2007 von Myung Whun Chung zum „Associate Chief Conductor" des Seoul Philharmonic Orchestra ernannt, dessen internationales Profil er vor allem mit französischem Repertoire und Werken von Roussel, Dukas und Saint-Saëns prägte. Paul Meyer ist Mitbegründer der dortigen Orchesterakademie für junge Nachwuchs-künstlerinnen- und künstler. Von 2009 bis 2012 war Paul Meyer Chefdirigent des Tokyo Kosei Wind Orchestra und arbeitet seither mit namhaften Orchestern wie dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orchestre Philharmonique de Nice, l'Orchestre National de Bordeaux, den Hamburger Sinfonikern, dem Royal Flemish Philharmonik, Tokyo Philharmonic Orchestra, Danish Symphony Orchestra oder auch dem China Philharmonic. Sein bisheriges künstlerisches Schaffen ist auf mehr als 50 CD-Einspielungen bei führenden Labels dokumentiert, darunter DGG, Sony, RCA, EMI und Virgin; hierfür wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeich-net wie z.B. Fono-Forum, Diapason d'Or, Choc du Monde de la Musique, Gramophon und Grammy Awards. Nennenswert sind für uns vor allem seine Einspielungen als Dirigent mit der Camerata Padova (Klavierkonzerte von Mozart und Haydn mit JM Luisada), mit dem Royal Philharmonique de Liège (Werke von Darius Milhaud) dem Brussels Philharmonic (Werke von Corigliano & Carter), mit der Staatskapelle Weimar (Cellokonzert Elgar & Walton) sowie Hornkonzerte verschiedener Epochen mit dem Stuttgarter Kammerorchester und die hocherfolgreiche CD „Bolero de Meyer" mit dem Tokyo Kosei Orchestra. Preisgekrönt ist seine Reihe von Play & Conduct-Einspielungen mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne.
In der Reihe der von Paul Meyer bisher dirigierten Kammerorchester seien hier nur folgende genannt: Orchestre de Chambre de Paris, Scottish Chamber Orchestra, English Chamber Orchestra, Stockholm Cham-ber Orchestra, Prague Philharmonia, Prager Kammerorchester, Sinfonia Varsovia, Stuttgarter Kammerorchester sowie das Münchner Kammerorchester.
2012 verlieh der französische Staat Paul Meyer für seine bisherigen musikalischen Verdienste die höchste kulturelle Auszeichnung des „Commandeur de l'Ordre des Arts et des Lettres".
Im Herbst 2018 wurde Paul Meyer einstimmig in der Nachfolge von Johannes Schlaefli zum neuen Chefdirigenten des Kurpfälzischen Kammerorchesters gewählt, in dessen Händen nun ab der Spielzeit 2019/2020 die künstlerische Entwicklung des traditionsreichen Klangkörpers liegen wird.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201
Joseph Haydn (1732-1809)
Sinfonie Nr. 91 Es-Dur Hob I:91
Franz Ignaz Beck (1723-1809)
Ouvertüre zu »L'Isle déserte«
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Klavierkonzert Nr. 27 B-Dur KV 595
Der erste milde Tag nach Wochen aus Grau. Noch liegt Frost auf den Wiesen, doch in der Luft hängt ein Versprechen: aufblühende Zuversicht. Wie ein Schneeglöckchen, das sich durch die Erde drückt. Ein gutgelaunter Spaziergänger im Nebel, fröstelnd sucht er seinen Weg. Und auch wenn noch der ein oder andere Wintersturm über die leeren Felder zieht, bleibt doch die ruhige Gewissheit: der Frühling wird kommen. Wenn der Winter lang wird, bringt das vierte Schlosskonzert Licht ins Februar-Grau – mit dem französischen Pianisten Éric Le Sage und einem fein abgestimmten Programm: ein Abend voll klassischer Eleganz, französischem Esprit und voll vollendeter Meisterschaft.
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