Portraitbild von Shachar Lavi (links) und Yaara Attias (rechts) Bildquelle: Shachar Lavi (Stefan Randlkofer) und Yaara Attias (Amit Naim)

5. Mannheimer Schlosskonzert

Rittersaal, Schloss Mannheim

Paul Meyer zählt nicht nur zu den herausragenden Klarinettisten weltweit und konzertiert regelmäßig mit den großen Orchestern in Europa und den USA, in Fernost und Australien, seit 1988 ist er parallel zu seiner solistischen Karriere auch international als Dirigent tätig. Er ist Gründer des Orchestre de Chambre d'Alsace, war Assistent von John Crewe beim Northern Junior Philharmonic in England und wurde 2007 von Myung Whun Chung zum „Associate Chief Conductor" des Seoul Philharmonic Orchestra ernannt, dessen internationales Profil er vor allem mit französischem Repertoire und Werken von Roussel, Dukas und Saint-Saëns prägte. Paul Meyer ist Mitbegründer der dortigen Orchesterakademie für junge Nachwuchs-künstlerinnen- und künstler. Von 2009 bis 2012 war Paul Meyer Chefdirigent des Tokyo Kosei Wind Orchestra und arbeitet seither mit namhaften Orchestern wie dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orchestre Philharmonique de Nice, l'Orchestre National de Bordeaux, den Hamburger Sinfonikern, dem Royal Flemish Philharmonik, Tokyo Philharmonic Orchestra, Danish Symphony Orchestra oder auch dem China Philharmonic. Sein bisheriges künstlerisches Schaffen ist auf mehr als 50 CD-Einspielungen bei führenden Labels dokumentiert, darunter DGG, Sony, RCA, EMI und Virgin; hierfür wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeich-net wie z.B. Fono-Forum, Diapason d'Or, Choc du Monde de la Musique, Gramophon und Grammy Awards. Nennenswert sind für uns vor allem seine Einspielungen als Dirigent mit der Camerata Padova (Klavierkonzerte von Mozart und Haydn mit JM Luisada), mit dem Royal Philharmonique de Liège (Werke von Darius Milhaud) dem Brussels Philharmonic (Werke von Corigliano & Carter), mit der Staatskapelle Weimar (Cellokonzert Elgar & Walton) sowie Hornkonzerte verschiedener Epochen mit dem Stuttgarter Kammerorchester und die hocherfolgreiche CD „Bolero de Meyer" mit dem Tokyo Kosei Orchestra. Preisgekrönt ist seine Reihe von Play & Conduct-Einspielungen mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne.
In der Reihe der von Paul Meyer bisher dirigierten Kammerorchester seien hier nur folgende genannt: Orchestre de Chambre de Paris, Scottish Chamber Orchestra, English Chamber Orchestra, Stockholm Cham-ber Orchestra, Prague Philharmonia, Prager Kammerorchester, Sinfonia Varsovia, Stuttgarter Kammerorchester sowie das Münchner Kammerorchester.
2012 verlieh der französische Staat Paul Meyer für seine bisherigen musikalischen Verdienste die höchste kulturelle Auszeichnung des „Commandeur de l'Ordre des Arts et des Lettres".
Im Herbst 2018 wurde Paul Meyer einstimmig in der Nachfolge von Johannes Schlaefli zum neuen Chefdirigenten des Kurpfälzischen Kammerorchesters gewählt, in dessen Händen nun ab der Spielzeit 2019/2020 die künstlerische Entwicklung des traditionsreichen Klangkörpers liegen wird.

28. März 2026
Samstag 19:00 Uhr
Konzerteinführung um 18:15 Uhr
29. März 2026
Sonntag 18:00 Uhr
Konzerteinführung um 17:15 Uhr
Wenn Klage zur Musik wird und Trost in Harmonie klingt: Ein bewegender Konzertabend mit Stimmen aus unserer Stadt.

Franz Schubert (1797-1828)
Streichquartett Nr. 13 a-Moll op. 29 D 804, »Rosamunde«  (Bearbeitung für Streichorchester) 

Giovanni Battista Pergolesi (11710-1736)
Stabat Mater für Sopran, Alt, Streicher und Basso continuo 

Wie ein Blick ins Innere. Die Worte fehlen, doch die Musik spricht für uns in einer Sprache, die nicht erklärt, sondern fühlt. Bei einem Spaziergang im leeren Park wehmütiges Erinnern ohne Bitterkeit. Nichts drängt sich auf, nichts ruft laut und doch rührt jede Phrase an etwas Tiefem in uns, ganz Empfindung. Was bleibt? Die große Frage nach dem, was uns trägt. Zwei beeindruckende Sängerinnen des Nationaltheaters Mannheim begegnen dem KKO im Rittersaal – gelebte musikalische Nachbarschaft im Herzen Mannheims.

Interesse am Abonnement? Weitere Infos bei Ticketinfo